Die Ausschußmitglieder und viele interessierte Bürger hörten abermals Ausführungen zu den geplanten
Varianten (1, 1A, 1B, 1Z). Unter anderem wurde die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) präsentiert. Hier wurde als beste Variante 1Z begründet, sie ist auch die teuerste. Weiterhin ist sie durch die bereits erfolgten Arbeiten im Logistikpark praktisch nicht mehr vorstellbar. Die Nullvariante wurde nicht direkt betrachtet. Auf Nachfrage wurde aber bestätigt, daß die Belastungen durch jede Variante größer sind als wenn man bei einer Trasse (Luther- und Pausaerstraße) bleibt. Insgesamt blieb die Stadtverwaltung bei ihrer Vorzugsvariante 1B. Sie sei Städtebaulich die beste Variante (entlang einer Schule, durch einen Friedhof, durch Gartenanlagen, durch Gargenanlagen, durch den Goethe-Park, unmittelbar vor und hinter bewohnten Wohngebäuden, durch den Wald, zweimal über die Straßenbahn usw.).
Hr. Wunderlich unterstützt dies und begründet es mit der zwingend erforderlichen Erschließung von Gewerbegebieten. Nur welche? Der Logistigpark? Fast leergezogen (Bsp. Hydrauflex expandiert nach Neuensalz), sehr kleine Flächen, ... In der Begründung zum Logistikpark steht geschrieben, daß keine zweite Zufahrt zwingend erforderlich ist. Gewerbegebiet Reißig? Hier führt die Trasse nicht entlang, dafür müßte eine weitere Straße gebaut werden. Also ist schon der Begriff Gewerbeerschließungsstraße eine Lüge!
Letzte Änderung: 13.04.05