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Bürgerinitiative 'Chamissostraße'
Die Bürgerinitiative 'Chamissostraße' wendet sich massiv gegen eine Nordosttrasse durch die Stadt- und Wohngebiete Preißelpöhl und Haselbrunn. Sie zweifelt auf das Schärfste die Notwendigkeit solcher Straßenzüge an. Weiterhin macht sie auf die Gefahren, die Zerstörung und die Fehlplanungen dieser Verkehrsführung aufmerksam. Sie stellt sich die Aufgabe die Stadt Plauen vor Fehlentscheidungen im genannten Bereich zu bewahren. Sie betrachtet aber auch die Stadt und die Region als Gesamtheit und beschäftigt sich nicht nur mit lokalen Problemen. Deshalb ist sie auch im Netzwerk 'Für ein besseres Verkehrskonzept' stark engagiert.
Der einstimmige Stadtratsbeschluß zur Streichung der Deklaration von Schrumpfungsgebieten auf Grund von Verkehrstrassen im integrierten Stadtentwicklungskonzept ist grundsätzlich als sehr positiv zu bewerten. Er ist aber keinesfalls einer Streichung der Nordosttrasse gleich zu setzen. Aber genau das ist das derzeit wichtigste Ziel! Diese Trasse muß aus dem Maßnahmeplan 'Straßennetz' raus! Dort ist diese Trasse als Bundesstraße noch enthalten.
Wir fordern von der Stadt Plauen eine Bedarfanalyse, welche die Notwendigkeit einer Nordosttrasse nach allen notwendigen Gesichtspunkten untersucht. Diese Notwendigkeit ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand mehr als fraglich. Die Verbindung Dresdener Straße (B 173) mit der Pausaer Straße (B 92) ist über die Lutherstraße ausreichend sichergestellt. Selbst die utopischen Verkehrszunahmenprognosen von 17% verkraftet diese Straßenführung. Und diese Aussagen kommen auch von der Stadt Plauen. Der Verkehrsplaner Herr Schäfer spricht hier von einer stark frequentierten Straße. Nur ist eine Entlastung zu Ungunsten der Wohnqualität und der Sicherheit (Lessing-Schule) nicht begründbar. Besonders dann nicht, wenn gemäß Phase 1 die Ausweichmöglichkeit einfach im Wohngebiet Haselbrunn endet!
Am 18.06.05 gab es von 9 bis 12 Uhr einen Informationsveranstaltung und Wanderung entlang der Varianten südlich der Bahn von der BI Preißelpöhl, BI Chamissostraße und BI Wohnen am Goethepark. Sie sollte allen Bürgen, Stadträten und Vertretern der Stadtverwaltung die Zukunft an den realen Örtlichkeiten offenlegen und darstellen.
So fing alles an...
Freie Presse im Mai 2002 (rote Linien)
Der erste Erfolg der BI Chamissostraße war die neue Variante (blau). Der Abriß ganzer Wohnblöcke wegen einer sinnlosen Straße wurde größtenteils abgewendet.
Letzte Änderung: 21.06.2005
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